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2. Februar - 2. März 2010
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Netanyahu: Israel sucht Frieden auch mit Syrien
7. Februar 2010
(Vergrößerung)
Foto: Reuters

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat betont, dass Israel nach Frieden nicht nur mit den Palästinensern, sondern auch mit Syrien strebe. Auf der allwöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag stellte er klar:

„Israel strebt nach kompletten Friedensabkommen mit all seinen Nachbarn. Wir haben das mit Ägypten und Jordanien gemacht, und wir trachten danach, ähnliche Abkommen sowohl mit den Palästinensern als auch mit Syrien zu erreichen. Zwei Prinzipien leiten unseren Ansatz zu Friedensverhandlungen mit unseren Nachbarn:

Erstens, werden wir Verhandlungen ohne Vorbedingungen führen. Wir akzeptieren die Idee nicht, dass Israel immer außergewöhnliche Zugeständnisse im Voraus machen muss, während die andere Seite von jeglichen Zugeständnissen freigestellt ist. Es sind Verhandlungen, die ein Abkommen hervorbringen, und wir werden nicht in Verhandlungen eintreten, wenn alles schon im Voraus feststeht.

Zweitens, müssen wir am Ende der Verhandlungen die lebenswichtigen nationalen Interessen des Staates Israel wahren, insbesondere seine Sicherheit. Es ist zweifelhaft, ob ein Friedensabkommen, das nicht von soliden Sicherheitsvorkehrungen vor Ort begleitet ist, Bestand haben kann. Wir wollen einen Frieden, der für Jahre, Jahrzehnte und Generationen währt, und dafür sind diese Komponenten, vor allem die Sicherheit, essentiell.

Ich hoffe, wir stehen vor der Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den Palästinensern. Wir sind offen für die Wiederaufnahme des Prozesses mit den Syrern. Während uns die Involvierung in Verhandlungen wichtig ist, ist sie weniger wichtig als die beiden oben erwähnten Prinzipien, sowohl auf dem palästinensischen als auch auf dem syrischen Schauplatz."


(Außenministerium des Staates Israel, 07.02.10)


Asaf Avidan & the Mojos
8. Februar 2010
(Vergrößerung)
Foto: Szene Wien

Am Samstag, 13. Februar 2010, tritt Asaf Avidan & the Mojos in der Szene Wien, Hauffgasse 26, 1110 Wien, auf.

 

Israels Ausnahme-Stimme auf den Spuren von Dylan, Joplin, Plant
„Ein einzigartiger Performer, den man gesehen haben muss“ (Time Out, Tel Aviv)

Ermäßigte Karten (€ 12,--) sind an der Kassa mit dem Kennwort "Israel" erhältlich. 


Israel hilft weiter in Haiti
4. Februar 2010
(Vergrößerung)

Rückkehr der IDF Delegation aus Haiti. (Foto: IDF Spokesperson)

Wenngleich das Rettungsteam der israelischen Armee Haiti inzwischen verlassen hat, bleibt Israel aktiv am Wiederaufbau des erdbebengeplagten Karibikstaats beteiligt. Nun hat eine israelische Delegation in der Hauptstadt Port-au-Prince eine provisorische Schule eingerichtet.

Am Montag werden etwa 800 Kinder in der in einem großen Zelt untergebrachten und von Israel in Koordination mit den Regierungen Haitis und der Dominikanischen Republik aufgebauten Lehranstalt erwartet.

Als sie von der neuen Schule hörten, begannen viele Kinder, in den Trümmern nach Einrichtungsgegenständen und Lehrmaterial zu suchen. Sie fanden u. a. Tafeln und Schulbücher.

Die israelische Delegation soll für ein halbes Jahr in Haiti verbleiben.

(Yedioth Ahronot, 04.02.10)

 

Die Teams des IDF haben am Mittwoch, 27. Jänner ihre Mission in Haiti beendet. Die insgesamt 236 Mitglieder sind am Donnerstag nach Israel zurückgekehrt. Die Delegation hinterließ insgesamt 30 Tonnen an medizinischer Ausrüstung in Haiti zur Fortsetzung der Hilfsleistungen.


Seit Beginn ihres Einsatzes haben israelische Rettungskräfte und Ärzte der vom Erdbeben erschütterten Bevölkerung in Haiti unermüdlich Hilfe geleistet. Insgesamt wurden 1110 Menschen im israelischen Feldlazarett in Port-au-Prince behandelt; 319 lebensrettende Operationen wurden durchgeführt, und 16 Babys erblickten das Licht der Welt.


Ausführliche Informationen zu Israels Hilfe für Haiti gibt es unter dem folgenden Link.

(Außenministerium des Staates Israel, 28.01.10)


Der außergewöhnliche israelische Einsatz hatte auch im internationalen Vergleich für Aufmerksamkeit gesorgt. Einen Eindruck bietet der Beitrag des US-Nachrichtensenders ABC unter dem folgenden Link.

(ABC, 18.01.10)

 

Weitere Berichterstattungen in internationalen Medien über den Einsatz der israel. Hilfsdelegation :

- Fox News (16 Jan): Makeshift ICU saving lives in Haiti
- AP Video (16 Jan): Israeli pulls man from rubble in Port-au-  Prince 
- Fox News (17Jan): Israeli doctors in Haiti
- Sky News (17 Jan): Sky reporter spends a day in the rubble with Israeli rescue team
- IBA News (17 Jan): Israeli rescue team in Haiti 
- LA Times (17 Jan): Israel: Sending soldiers of peace to Haiti
- TF1 (17): Les miraculés de Port-au-Prince
CBS News (18 Jan): Israeli IDF hospital the "Rolls Royce" of medicine in Haiti
- WABC News (18 Jan): Brother of Queens NY resident rescued from rubble by Israeli rescue team
- U.N. MINUSTAH (Jan 18): Haiti: Israeli field hospital working around the clock
- CNN report (18 Jan): Patients desperate for better medical care
- CNN report (19 Jan): Israel aids Haiti - Israeli field hospital in Haiti has treated 100s of patients.

 

(Außenministerium in Jerusalem, 20.1.2010)


Der Friedensprozess mit den Palästinensern – Fragen und Antworten
Das israelische Außenministerium hat einen aktuellen Katalog von 17 Fragen und Antworten zum Friedensprozess mit den Palästinensern zusammengestellt.
(Vergrößerung)

6. Wie schadet die palästinensische Hetze dem Frieden?

 

So lange Generation für Generation von Palästinensern die niemals endende Kost anti-israelischer Hetze verabreicht bekommet, wird zwischen Israel und den Palästinensern nie Frieden herrschen können. Es gibt eine direkte Verbindung zwischen anti-israelischer Hetze und Terrorismus. Eine wahre Akzeptanz von Israels Existenzrecht kann nicht allein durch Unterschriften auf einem Stück Papier erreicht werden. Sie muss auch im Herzen und in der Seele des palästinensischen Volkes existieren. So wie Israel seine ganze Geschichte hindurch zum Frieden erzieht, müssen auch die Palästinenser mit diesem Prozess beginnen.

Das palästinensische Erziehungssystem, Medien, Literatur, Liedgut, Theater und Kino werden für extreme anti-israelische Indoktrinierung mobilisiert, die zeitweise in kruden Antisemitismus ausartet. Diese Aufstachelung zu Hass und Gewalt durchzieht die palästinensische Gesellschaft, insbesondere im von der Hamas beherrschten Gaza-Streifen. Sie existiert in Krippen und Kindergärten, Jugendbewegungen, Schulen, Universitäten, Moscheepredigten und Demonstrationszügen.

Die Hetze gegen Israel hat viele Gesichter. Sie beginnt bei der völligen Leugnung der Existenz des Staates Israel. Landkarten in Schulen und Universitäten verzeichnen weder den Namen Israel noch eine große Anzahl seiner Städte und Ortschaften. Palästinensische Offizielle und Religionsoberhäupter leugnen regelmäßig die Jahrtausende lange Verbindung der Juden zum Land Israel. Mit der Zurückweisung der jüdischen Geschichte (ebenso wie des Neuen Testaments) fördert die palästinensische Führung ein Narrativ, das jegliche jüdische Rechte auf das historische jüdische Heimatland abstreitet. Frieden kann nicht erlangt werden, so lange das Recht des jüdischen Volkes auf seinen eigenen Nationalstaat in seinem Heimatland geleugnet wird.

 

Die Hetze ist auch durch die Heldenverehrung von Terroristen charakterisiert. Hetzer preisen die Taten der Selbstmordattentäter, nennen Schulen und Fußballmannschaften nach ihnen und halten sie als Vorbilder in Ehren, denen nachzueifern sei. Aufrührerisches Material unterscheidet nicht zwischen dem Staat Israel und Juden und schließt oftmals antisemitische Karikaturen ein, die dieselben Motive und Bilder verwenden, die während der Nazizeit gegen die Juden verwendet wurden.

Dieses Phänomen verheißt nichts Gutes für die nächste Generation, die zur Missachtung der Friedensstifter und Verehrung der Symbole von Tod und Zerstörung erzogen wird. Kinder, die wie die im von der Hamas beherrschten Gaza von frühester Kindheit an im Hassen, Töten und Zerstören unterwiesen werden, sind eine Tragödie für ihr eigenes Volk und eine potentielle Gefahr für andere. Es stellt sich die Frage, was für eine Art von Zukunft die Industrie der Hetze der nächsten Generation bietet, die aufwächst im Erlernen von Hass. Wird diese junge Generation in der Lage sein, in den Begriffen von Frieden, guter Nachbarschaft, Toleranz und Kompromiss zu denken? Kann die palästinensische Gesellschaft den neuen Geisteszustand schaffen, der für den Frieden notwendig ist, mehr noch als die Unterzeichnung eines Friedensvertrags? Man kann die Intensität der Emotionen, die auf beiden Seiten des Konflikts im Nahen Osten herrscht, nicht ignorieren. Leid und Gefühle tiefer Frustration existieren auch auf israelischer Seite. Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Gefühl von Zorn oder Frustration auf der persönlichen Ebene einerseits und der Förderung einer Kultur des Hasses auf der anderen Seite.

Anders als ein großer Teil der palästinensischen Gesellschaft betrachtet die israelische Gesellschaft den Frieden als das höchste aller Ziele; das größte Verlangen sowohl auf individueller als auch auf nationaler Ebene. Die Sehnsucht nach Frieden und Normalisierung des alltäglichen Lebens steht im Zentrum von Israels Existenz und Kultur. Die vielen Tausende von Liedern, Büchern, Kunstwerken und Artikeln, die in Israel seit seiner Gründung dem Frieden gewidmet worden sind, sind zu zahlreich, um genannt zu werden. Der Frieden ist ein Kernwert, der größte Traum jeder Mutter und jedes Vaters, die Verkörperung der zionistischen Idee, die Israel in Frieden und Kooperation mit all seien Nachbarn leben sieht.

Es gibt keinen legitimen Grund dafür, dass israelische Kinder in ihren Schulen über Frieden und Koexistenz lernen, während gleichzeitig die palästinensischen Kinder darin unterrichtet werden, Selbstmordattentäter zu verehren und den Märtyrertod im Jihad zu suchen. Die, die Frieden wünschen, sollten auch zum Frieden erziehen und nicht Hass und Mord propagieren.

 

Den aktualisierten Katalog finden Sie hier.

 

(Außenministerium des Staates Israel, 30.12.2009)


Operation Gaza

Sachliche und rechtliche Aspekte

Anläßlich der Veröffentlichung und der Diskussion über den Goldstone-Bericht möchten wir hiermit nochmal wichtige Punkte zur Gaza-Operation vom Dezember 2008 bis Jänner 2009 in Erinnerung rufen.



Gilad Shalit
4. Oktober 2009
(Vergrößerung)
Im Austausch für 20 weibliche palästinensische Gefangene veröffentlichte die Hamas ein Video von Gilad Shalit, das am 14. September aufgenommen wurde.

Israel - Liebe auf den zweiten Blick

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(Foto: Gilad Benari)

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(Fotos: Gilad Benari/Roie Galitz)

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